Kaufpreis, Nebenkosten und Mieteinnahmen eingeben — alle Kennzahlen aktualisieren sich live.
Eingaben
Der Kaufpreis der Immobilie laut Exposé bzw. Kaufvertrag — ohne Kaufnebenkosten wie Grunderwerbsteuer, Notar oder Maklerprovision. Diese werden weiter unten separat erfasst.
Die Wohnfläche nach Wohnflächenverordnung (WoFlV), meist aus Exposé oder Grundriss ersichtlich. Sie fließt in die Berechnung der Instandhaltungsrücklage sowie in Preis/Miete pro m² ein.
Wählen Sie das Bundesland, in dem die Immobilie liegt — der gesetzliche Grunderwerbsteuersatz wird automatisch in das Feld darunter übernommen. Bei Bedarf können Sie den Wert dort manuell überschreiben.
Einmalige Steuer beim Immobilienkauf, gestaffelt nach Bundesland zwischen 3,5 % (z. B. Bayern) und 6,5 % (z. B. NRW, Schleswig-Holstein). Wird über die Bundesland-Auswahl automatisch befüllt.
Kosten für Notar und Grundbucheintrag, gesetzlich geregelt und bundesweit ähnlich. Richtwert: ca. 1,5–2,0 % des Kaufpreises.
Käuferanteil an der Maklerprovision inkl. MwSt. Je nach Bundesland und Vereinbarung üblich zwischen 3,57 % und 7,14 % — meist hälftig zwischen Käufer und Verkäufer geteilt.
Monatliche Nettokaltmiete ohne Betriebs- und Heizkosten — wie im Mietvertrag angegeben, oder laut Mietspiegel/Vergleichsmieten realistisch erzielbar.
Kosten der Hausverwaltung, die nicht auf Mieter umlegbar sind (z. B. Verwalterhonorar für die WEG). Richtwert: ca. 20–30 €/Monat bzw. 250–350 €/Jahr je Wohnung.
Rücklage für zukünftige Reparaturen und Modernisierung, abhängig von Baujahr und Zustand. Richtwert nach Peters'scher Formel: junge Objekte ca. 7 €/m²/Jahr, mittleres Alter ca. 9 €/m²/Jahr, ältere Bestandsimmobilien 11,50 €/m²/Jahr oder mehr bei Sanierungsbedarf.
Kalkulatorische Rücklage für Leerstand und Mietausfälle (z. B. Mieterwechsel, Zahlungsverzug). In der Praxis üblich: 2–4 % der Jahreskaltmiete.